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Katthult
als Filmkulisse
Der
Katthulthof heißt in Wirklichkeit Gibberyd und ist seit dem
19. Jahrhundert in Familienbesitz. Es war ein ganz normaler
Bauernhof, bis 1970 ein Filmteam auftauchte und bat, die
Michelfilme auf dem Hof drehen zu dürfen. Niemand konnte
damals ahnen, was sich daraus entwickelte.
Der Hof war
ein idealer Drehort für die Katthultfilme
. Wie in den Büchern über
Katthult fanden sich dort Weiden, Zäune, Häuser, Hütten und
andere Gebäude. Das einzige Gebäude, welches fehlte, war der
”Tischlerschuppen”. Der wurde dann vom Filmteam gebaut. Ein
weiterer Vorteil dieses Hofes war die relativ abgelegene
Lage des Hofes. Es war sehr unwahrscheinlich, während der
Dreharbeiten von Autos und anderen Errungenschaften der
Neuzeitt gestört zu werden.
Ein
weiterer Vorteil war die alte, traditionelle smaländische
bauweisel des Hofes.
Verschiedene Gerätschaften
konnten vom Filmteam verwendet werden, so z.B. Karren,
Sensen, Körbe und vieles mehr. Da der Hof bewohnt und
bewirtschaftet war, gab es Katzen, Kühe und Pferde vor Ort.
Viele der Statisten aus den Michelfilmen sind Smaländer aus
dem Ort, die eine Chance sahen, sich in der Kleidern ihrer
Eltern und Großelter zu zeigen. Ein Teil der Aufnahmen
konnten in den Scheunen und Gebäuden des Hofes gefreht
werden. Das Wohnhaus hingegen war modern und bewohnt, sodaß
die meisten Innenaufnahmen in einem Studio gedreht wurden.
Auch ein Teil der Scenen im Tischlerschuppen wurden in
diesem Studio gedreht. Das Studio samt Kulissen wurde in den
Räumlichkeiten der Volkshochschule in Mariannelund errichtet.
Nach den
Dreharbeiten kamen
dann die ersten Besucher. Wir erwarteten, das der Zulauf der
Schaulustigen so langsam nachließ. Aber der Besucherstrom
wurde nicht weniger. So bagannen wir, den Service auf
Katthult nach und nach auszubauen. Der Parkplatz und das
Toilettenhaus wurden gebaut, Gartentische wurden aufgestellt
und eine kleine Verkaufstelle begann Eis, Getränke, Mützen
und Holzgewehre anzubieten. Gleichzeitig versuchten wir, den
Hof so zu erhalten, wie er während der Dreharbeiten aussah.
Eine Wolfsgrube ist zu besichtigen, Michels und Idas Betten
wurden im Tischlerschuppen aufgestellt, ebenso Knecht Antons
Gummistiefel sowie einige von Michels Holzfiguren. Es
befinden sich auch noch einige der Tiere auf dem Hof. |